| KINO RÄTIA THUSIS | ![]() |
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Archiv 2012 |
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Die 23. Weltfilmtage vom
Programm: |
Dienstag 29. Oktober 16:30 Watermarks - Three Letters from China, Filmgespräch Mittwoch 30. Oktober 10:00 Bekas (öffentliche Schulvorstellung) Donnerstag 31. Oktober |
Freitag 1. November 09:00 Violence, My Home, My Family, Filmgespräch Samstag 2. November Sonntag 3. November 09:30 On the Way to School |
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Spezialprogramme Weitere Infos |
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Der dritte Schauplatz ist die Mega-City Chonqing. Chaomeis Adoptiveltern möchten, dass ihre Tochter studiert, respektieren sie ihren Entscheid, in den Tag hinein zu leben. Anschliessend Filmgespräch mit Luc Schädler, Moderation Thomas Krempke
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Di 29.10. |
Gastorganisation IKRK |
Di 29.10. |
Milh Hadha Al-Bahr - Salt of this Sea Jacir zeigt auf, was es heisst, wenn einem ganzen Volk die Heimat weggenommen wird und man das Haus der Vorfahren von anderen bewohnt vorfindet. Das ist alles andere als nur ein Phänomen des Nahen Ostens, es zeigt sich dort einfach besonders intensiv. |
Mi 30.10. |
Bekas Dana tüftelt also einen Plan aus, um nach Amerika zu kommen. Doch sie haben weder Geld noch Pässe und ihr einziges Transportmittel ist ein Esel, den sie “Michael Jackson” taufen. |
Mi 30.10. |
Inuk Inuk hat ein schweres Leben in Grönlands kalter Hauptstadt. Er lebt mit seiner alkoholkranken Mutter und seinem brutalen Stiefvater zusammen. Eines Morgens wird der gänzlich unterkühlte Junge von der örtlichen Sozialarbeiterin aus einem verlassenen Auto gezogen. Kurz entschlossen schickt sie Inuk nach Norden auf ein kleines Inselchen inmitten der arktischen See, auf dem ein Kinderheim errichtet wurde. Hier lernt Inuk den Jäger Ikuma kennen. Er jagt Eisbären, doch sind seine ausserordentlichen Fähigkeiten im Schwinden begriffen, und er wird von Erinnerungen an seine Vergangenheit geplagt. Die Direktorin des Kinderheims, Aviaaja, schlägt Inuk und dem Jäger Ikuma vor, dass der Alte den Jungen mitnimmt auf die alljährliche Seehundjagd. Diese ist gefährlich und mit einer langen entbehrungsreichen Reise verbunden. Aviaaja glaubt, dass es Inuk gut tun würde, mit dem erfahrenen Ikuma zu reisen. Doch diese epische Reise verändert beide, und sie lernen sich selbst und die sich ihnen offenbarenden Herausforderungen zu meistern. |
Mi 30.10.
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18. Filmtage Nord/Süd zu Gast in Thusis: |
Mi 30.10.
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Mi 30.10.
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Mi 30.10. |
Le thé ou l’électricité «Le thé ou l’électricité» ist eine wunderbare Parabel über die Mühsal und die Dynamik des zivilisatorischen Fortschritts. |
Mi 30.10. |
Césars Grill Dieser zweite abendfüllende Dokumentarfilm von Dario Aguirre könnte aber auch gut «Darios Vater» heissen. Denn der Film erzählt nicht nur mit heiterem und hellsichtigem Sinn für Absurdität davon, wie Dario César mit seinem verschuldeten Restaurant helfen will. «Césars Grill» erzählt auch davon, wie der Sohn sich an seinem Vater abarbeitet. |
Do 31.10. |
Botiza Inmitten der grünen Lunge Europas gibt es eine Region, in der die Menschen ausserhalb unserer Epoche und unseres Handelssystems zu leben scheinen. In den rumänischen Karpaten arbeiten viele Bauern nicht für Geld, sondern nur gerade für ihren eigenen Bedarf. Ihre Methoden und Werkzeuge sind dieselben, wie wir sie im 19. Jahrhundert in ländlichen Gegenden der Schweiz kannten. Die Chronik eines Dorfes, wo alles mit dem Pferd gemacht wird – zum Zeitpunkt, da die Moderne einbricht. |
Do 31.10. |
Le sommeil d’or Zwischen 1960 und 1975 entstanden fast 400 Filme in Phnom Penh, von denen nur noch 30 existieren. Bilder waren dem Terrorregime ein Gräuel, die meisten Filmschaffenden wurden Opfer des Genozids. Davy Chou, Enkel eines der wichtigsten Produzenten der Goldenen Zeit, rekonstruiert in seinem sanften Filmessay das kinematografische Erbe des Landes. Wie ein Archäologe geht er dabei vor, wissend, wie unmöglich es eigentlich ist, mit Überlebenden über Lebenswerke zu sprechen, die zwar zerstört wurden – aber nicht vergessen. |
Do 31.10. |
Bocksiedlung |
Do 31.10. |
The Orator |
Do 31.10. Claro Apéro |
Der Imker Filmgespräch mit Mano Khalil und Ibrahim Gezer, Moderation Flurina Badel Die Vorführung von «Der Imker» sponsort der Claro Laden Thusis |
Do 31.10. |
Nairobi Half Life «Nairobi Half Life» überrascht. Das ist ein pulsierender Gangsterfilm aus Kenia: lustig, traurig, hart – wie das Leben in Nairobi, und ein authentischer Einblick in Afrikas Grossstädte, und der Film zeigt, wie erfrischend das junge Kino ist. |
Do 31.10. |
Malou Jeanine Meerapfels behutsamer Debütfilm von 1981 ist eine doppelte Identitäts-Suche mit zwei Lebens- und Liebesgeschichten: Mutter und Tochter, zwei Frauenschicksale, die sich in dem Film ineinanderspiegeln, sich vielfach kreuzen, sich gegenseitig ergänzen: Malou, Animierdame im Strassburg der 30er Jahre, heiratet einen wohlhabenden deutsch-jüdischen Kaufmann und wird in die Emigration nach Südamerika verschlagen - das ungewöhnliche Schicksal einer kleinen Französin, die nach oben wollte. Und Hannah, eine moderne, junge Frau, die im Berlin der 80er Jahre an ihrer Rolle in einer konventionellen Ehe mit einem Architekten zweifelt und im Leben der Mutter nach Antworten für ihre Probleme sucht. |
Fr 1.11. |
Violence. My Home, My Family Die Frauen sind zwischen 19 und 60 Jahren alt und wurden sehr jung verheiratet. Viele von ihnen mussten nach der Heirat bei der Familie ihres Mannes leben und dort für den Lebensunterhalt der ganzen Familie aufkommen. Etwa, weil die Männer arbeitslos, alkoholsüchtig oder aus anderen Gründen arbeitsunfähig waren. Die meisten der Frauen haben nur wenig Ausbildung genossen. Häusliche Gewalt haben sie durch den Ehemann, die Schwiegereltern, den Schwager oder die Schwägerin erlebt. |
Fr 1.11. |
Satellite Boy |
Fr 1.11. |
Pozitia Copilului (Mutter & Sohn) Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cornelia. Als der von ihr heiss geliebte und verhätschelte erwachsene Sohn Barbu bei einem Verkehrsunfall ein Kind tötet, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um ihn vor einer Haftstrafe zu verschonen. Und Barbu, seit dem Unfall im Schockzustand, kann nichts weiter tun, als seiner Mutter in seiner Hilflosigkeit die Kontrolle zu überlassen. Sie spielt dazu alle Trümpfe aus, die ihrer Meinung nach einer Oberschicht-Angehörigen zustehen: Sie versucht, Polizisten und Beamte zu bestechen und sogar die Nachsicht der in Armut lebenden Opferfamilie zu erkaufen. Was Cornelia aber nicht kaufen kann, das ist die Liebe ihres Sohnes. |
Fr 1.11. |
La amiga
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Fr 1.11. |
The Last Friday «The Last Friday» ist der überzeugende Erstling des jungen jordanischen Filmemachers Yahya Alabdallah. Der Film besticht durch die Einfachheit der Inszenierung, die Ruhe der Betrachtung. Der Regisseur folgt dem erschöpften und entmutigten Taxifahrer Yousef, auf Schritt und Tritt unbeirrt durch den einsamen und wortkargen Alltag. Die Einfachheit mit den seltenen Dialogen lässt Platz für eine genaue und feinfühlige Beobachtung der täglichen Verrichtungen, festgehalten in sorgfältig gesetzten Bildern. Im Grunde genommen finden wir in all diesen Gesten und sogar in Situationen, die hoffnungslos scheinen, Kleinigkeiten, die uns ein Lächeln entlocken. Denn das Leben, das echte Leben, ist nie nur schwarz. Kleine Augenblicke voller Humor, den dunklen Nächten Ammans abgerungen, geben dem Film Farbe und eine unmerklich schwebende Leichtigkeit. «The Last Friday» hat nicht umsonst in Dubai den Darstellerpreis und den Jurypreis gewonnen. Der Film blickt ganz ruhig in den arabischen Alltag. |
Fr 1.11. |
Tepeni ardi (Beyond the Hill) In Emin Alpers Spielfilmdebüt verdichtet sich die Atmosphäre sichtbar, Gefühle brodeln unter der Oberfläche. Ein subtiles Meisterwerk, intelligent und spannend. |
Fr 1.11. |
Ilo Ilo «Ilo Ilo» war in Cannes einer jener Filme, die das Herz höher schlagen liessen. Dabei betreibt Anthony Chen gar keinen grossen Aufwand: Er erzählt ganz einfach aus dem Alltag eines Knaben in einer Welt, die für ihre Kinder keine Zeit hat, weil die Erwachsenen alle so stark beschäftigt sind. Es ist die Beziehung zwischen Jiale und Teresa, die er bald einmal ins Zentrum rückt, um über sie von ein paar elementare Dinge im Leben zu betrachten. Er tut dies auf ausgesporochen lockere Art, lässt den Alltag seine Spässe treiben, ohne dass er seine Figuren der Lächerlichkeit preisgeben würde. |
Fr 1.11. |
The Iran Job 2008 nimmt der erfolgreiche amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen. Eine grosse Herausforderung: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs führen. Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und die Eskalation kurz bevor zu stehen scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist. In dieser Zeit macht er die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen. Durch sie wird Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen. Kevins Saison im Iran gipfelt in etwas Grösserem als Basketball: In der aufkommenden und anschliessenden Unterdrückung der "grünen Revolution" im Iran. |
Sa 2.11. 09:30 |
San Zimei (Three Sisters) Wang dreht Filme darüber, was in seiner Heimat schiefgelaufen ist. Neben dem von Armut und Isolation geprägten Leben der Mädchen erzählt der Film auch von einem Dorf, an dem die Industrialisierung vorübergezogen ist. Ein Ort, an dem nur sehr Alte und sehr Junge zurückbleiben, während die dazwischen in der Stadt ihr Glück suchen. |
Sa 2.11. 12:15 |
Deine Schönheit ist nichts wert Als Veysel ein deutsches Gedicht vor der Klasse vortragen muss, bittet er seinen Nachbarn Cem um Hilfe. Der 33 jährige türkische Macho soll ihm dabei helfen, Veysels Lieblingsgedicht „Deine Schönheit ist nichts wert“ von Asik Veysel ins Deutsche zu übersetzen. Cem ist erstaunt, dass ein 12 Jähriger sich für die Musik und Texte des berühmtesten türkischen Dichters und Sängers des 20. Jahrhunderts interessiert. Mit seiner Hilfe gibt sich Veysel grosse Mühe das Gedicht auf Deutsch auswendig zu lernen, um so vor der ganzen Klasse auf Ana Eindruck machen zu können. |
Sa 2.11. |
Robert Mugabe – What Happend? Der Film verwebt die Biographie Mugabes mit dem zeitgeschichtlichen Kontext des vormaligen Rhodesien, dann Simbabwe – auch und gerade im Kontext des Kalten Krieges bzw. des Kampfes gegen das Apartheids-Regime in Südafrika. Freunde und politische Weggefährten Mugabes kommen zu Wort – mit ihrer Bewunderung für den politischen Aktivisten, aber auch ihrem zunehmenden Unverständnis, das sich später in Distanz und dann teils offene Gegnerschaft verwandelt. Einschätzungen von Kritikern werden ergänzt durch Aussagen direkt betroffener Opfer. Enttäuschte Anhänger Mugabes fragen sich selbst, warum sie sich nicht früher und entschiedener gegen ihn gewandt haben. |
Sa 2.11. |
Lamma Shoftak (When I Saw You) Der elfjährige Tarek ist mit seiner Mutter Ghaydaa 1967 im Flüchtlingscamp Harir gestrandet. Palästina ist nah, aber unerreichbar, so wie sein Vater. Zwischen Zelten und improvisierten Behausungen haben sich die Erwachsenen im Wartezustand eingerichtet. Der Junge hasst die Enge, den blöden Lehrer, das schleimige Essen – und die Geduld der anderen. Als eine ältere Frau ihm erzählt, sie sei schon über 20 Jahre im Camp, reift sein Entschluss auszubrechen. Er will nach Hause, zu seinem Vater, haut ab, findet den Weg in ein Rebellencamp. Tarek ist nur halb so gross wie die coolen Männer mit Bärten und langen Haaren, Waffen und PLO-Tüchern, die rebellische Musik hören und entschlossen sind zu kämpfen. Als Ghaydaa Tarek endlich findet, zwingt sie erst nur die Dickköpfigkeit ihres Sohnes, selbst auch zu bleiben. Doch das Verhältnis der Mutter zu ihrem Sohn verändert sich mit jedem Tag im Camp, wo die beiden spüren, dass eine Zeit des Aufbruchs begonnen hat, nicht nur in Jordanien und Palästina. Anschliessend Filmgespräch mit Annemarie Jacir, Moderation Helena Nyberg |
Sa 2.11. 18:30 |
An Episode in the Lofe of an Iron Picker |
Sa 2.11. 20:00 |
Gozetleme kulesi (Watchtower) Regisseur Pelim Esmer gelingt es in seinem Drama „Watchtower“, ausgesprochen feinfühlig und intensiv die bewegende Geschichte zweier Aussenseiter zu erzählen, die beide in schwierigen Lebenssituationen gefangen sind, aber auch vor einem möglichen Neubeginn ihres Lebens stehen. |
Sa 2.11. |
Valley of Saints Wofür soll er sich entscheiden? Für ein fortschrittliches Leben in der glitzernden Grossstadt oder für seine Heimat? Der See ist zwar vom schleichenden Untergang bedroht, Gulzar aber könnte durch sein Bleiben dazu beitragen, ihn zu retten, um so das traditionelle Leben an seinen Ufern zu bewahren. |
Sa 2.11. 23:15 |
Searching for Sugar Man |
So 3.11. 09:30 |
On the Way to School |
So 3.11. |
El limpiador |
So 3.11. |
El amigo alemán Anschliessend Filmgespräch mit Jeanine Meerapfel, Moderation Helena Nyberg |
So 3.11. |
25 Jahre Trigon Film Tokyo Monogatari |
So 3.11. |
25 Jahre Trigon Film
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So 3.11. |
Wadjda |
Do bis So |
The Story of Film |
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Weltfilmtage zu Gast in… Klosters
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Preise Einzeleintritt 15.-/13.-* * für Mitglieder Kino Rätia und/oder Gönnerverein Weltfilmtage, SchülerInnen, StudentInnen, AHV Filmbeiz Welten auf dem Teller ... wie immer in der Kinobeiz! Öffnungszeigen: Kinderhüeti Purzelbaum |
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