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weltfilmtage 2012 |
Archiv 2011 |
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Die 22. Weltfilmtage finden vom |
B&B |
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Dienstag 30. Oktober 17:00 Mille mois - Alf Chahr Mittwoch 31. Oktober 13:20 Lionel mit anschliessendem Filmgespräch Donnerstag 1. November 10:00 Cinema Jenin |
Freitag 2. November 09:30 Out of Darnkess Samstag 3. November 09:00 Balkan Melodie Sonntag 4. November 09:00 Forbidden Voices mit anschliessendem filmgespräch
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Di 30.10. |
Mille mois - Alf Chahr Es ist faszinierend, wie Faouzi Bensaïdi diese Geschichte in starke Bilder umgesetzt hat, die auch sehr viel von der Innenwelt des Jungen erzählen, währenddem sie uns eine prächtige nordafrikanische Landschaft vor Augen führen. Er ist ein visueller Künstler, der seine Handlung in Tableaus entfaltet, die von maghrebinischer Schönheit sind. «Mille mois» ist auch ein wohltuend leiser Film, der uns den Alltag des Knaben vor Augen führt, seine selbständige Suche nach Werten und Halt, den kleinen Stolz, den er als Hüter von Lehrers Stuhl hat. Es ist die Geschichte eines Jungen, der in bleierner Zeit aufwächst und mit dieser Erfahrung in sein erwachsenes Leben wird einsteigen müssen. Mit Regisseur Faouzi Bensaïdi gibt es am Samstag um 16.15 ein Filmgespräch nach der Aufführung seines neuesten Films: «Death for Sale». |
Di 30.10. |
Mare chiuso |
Di 30.10. |
The Woman in the Septic Tank Die Idee des Films ist grossartig, und es verwundert nicht, dass er bei der Aufführung an der Berlinale ein enthusiastisches Publikum gewann, das sein Vergnügen mit schallendem Gelächter und Szenenapplaus ausdrückte. |
Mi 31.10. |
Lionel Regisseur Mohammed Soudani ist anwesend und wird sich den Fragen der Kinder stellen. |
Mi 31.10. |
Yuki & Nina Das japanisch-französische Regie-Duo erzählt auf Augenhöhe der Mädchen. In ruhigen Einstellungen und mit einem Gespür für die kleinen Gesten des Alltags schildert «Yuki & Nina» eine Welt, die von den Bewegungen der Erwachsenen zwar schwer erschüttert wird, aber über eine eigene Magie verfügt. Mitten im Abschiedskummer gelingt Yuki und Nina, was die Eltern nicht mehr können: Sie verlieren sich im Spiel, im Wald, im Traum. |
Mi 31.10. |
18. Filmtage Nord/Süd zu Gast in Thusis: Programm |
Mi 31.10.
17:40 |
Die goldene Kugel – Fussbälle made in Pakistan In Sialkot in Pakistan werden fast drei Viertel aller handgenähten Fussbälle gefertigt. Der Film begegnet Menschen, für die der Ball nicht Ruhm und Reichtum, sondern schlicht das Überleben bedeutet. Die Ballindustrie ist für die Region lebenswichtig. Doch der Druck auf die Handarbeiter in Pakistan wächst. Billigbälle aus China werden immer besser… Der Film zeigt die Folgen der Globalisierung an einem ganz konkreten Beispiel. |
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Der Preis der Schulden (Le salaire de la dette) Der afrikanische Kontinent leidet unter seiner Schuldenlast, die Folge sind Armut und soziale Ungleichheit. Der Film thematisiert die komplexen Zusammenhänge am Beispiel der demokratischen Republik Kongo. Er besteht aus zahlreichen Interviews. Eine zentrale Rolle hat der kongolesische NGO-Vertreter Victor Nzuzi, der mit seiner bildhaften Sprache die Folgen dieses im Verborgenen wirkenden Wirtschaftskolonialismus deutlich macht. |
Mi 31.10. 18.40 |
Mitumba - Second Hand Kleider auf Reisen |
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Marlen, la cartonera Die 8jährige Marlen, ihr Bruder Roberto, ihre Schwester Tamara und deren Freund Polaco wohnen in einem Vorstadt-Slum von Buenos Aires. Für ihre Arbeit als Müllsammler fahren sie mit dem Zug in die Innenstadt. Den ganzen Tag hindurch sind sie auf der Suche nach Karton, Papier oder Plastikflaschen. Der Film begleitet sie an einem Tag von früh morgens bis spät in die Nacht – bis sie der Müllsammlerzug zurück nach Hause fährt.
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19.40 Pause
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Mi 31.10. |
I Wish In Japan, auf der Insel Kyushu, werden zwei Brüder nach der Scheidung ihrer Eltern getrennt. Der 12 Jahre alte Koichi zieht mit seiner Mutter zu seinen Grosseltern in den Süden der Insel. Sein kleiner Bruder Ryunosuke ist bei seinem Vater, im Norden der Insel geblieben. Koichi wünscht sich über alles, dass seine Familie wieder vereint ist. Als ein neuer Hochgeschwindigkeitszug endlich die beiden Regionen verbindet, organisieren Koichi und sein kleiner Bruder heimlich eine Reise mit ein paar Freunden. Diese führt bis zum Kreuzungspunkt der Züge, wo ein Wunder, sagen wir, geschehen könnte. |
Do 1.11. |
Cinema Jenin Die Idee zur Wiedereröffnung des Kinos entstand 2008 bei den Dreharbeiten zu Vetters Film «Das Herz von Jenin» (Weltfilmtage 2009), der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Der Regisseur zog dazu den Protagonisten des Vorgängerfilms, Ismail Khatib, hinzu, der ihm vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stand. Das ehrgeizige Projekt wurde ein voller Erfolg: Mit zahlreichen freiwilligen Helfern entstand ein Ort frei von Gewalt und Terror. Die Dokumentation transportiert ein Gefühl von Freiheit und Normalität, das im Zusammenhang mit Jenin schon lange auf der Strecke geblieben ist. |
Do 1.11. |
Vivan las antipodas Die für den Europäischen Filmpreis nominierte Doku ist ein Fest fürs Auge. Der russische Regisseur und Kameramann Victor Kossakowski setzt urtümliche Landschaften ins Zentrum, ihre Bewohner, oft skurrile Einsiedler, und ihr Alltag sind eher Beiwerk, sorgen für Humor. Die Übergänge zwischen den Orten sind assoziativ, manchmal begleitet vom selben Musikstück. |
Do 1.11. |
Carte blanche ?Sie tragen weder Uniform noch Waffen, dafür Laptops, Videokameras und Tonbandgeräte. Sie tragen in mühsamster Kleinarbeit die Fakten für die Anklageschriften zu einigen der schwersten Verbrechen unserer Zeit zusammen: verübt in Darfur, Uganda, der Demokratischen Republik Kongo und in der Zentralafrikanischen Republik – die Ermittler des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. |
Do 1.11. |
Treeless Mountain Von ihrer eigenen Kindheitsgeschichte inspiriert, erzählt So Yong Kim in diesem Film vom Verrat an familiärer Geborgenheit. Gänzlich unsentimental gelingt es ihr mit Bildern mehr als mit Worten eine Welt zu erschaffen, in der die Zuschauer Zeuge eines Verbrechens werden. Obwohl niemand Gewalt ausübt - die Kinder sind nur einfach nicht mehr gewollt. Inmitten einer zu schnell industrialisierten Gesellschaft scheint die Sonne auf Wiesen voller Pampasgras zwischen den Baustellen, und das Prinzessinnenkleid der kleinen Bin tropft an der Wäscheleine. Mit einer seltsamen Wucht erlebt man, wie Kinder durch die Lügen der Erwachsenen aus ihrem Paradies vertrieben werden können. |
Do 1.11. 17:30 - Claro Apéro |
Taste the Waste Diese Aufführung wird vom Claro Laden Thusis gesponsort. |
Do 1.11. |
El último aplauso German Kral versteht es, ihre Sehnsüchte mit einem klasse Soundtrack zu verbinden. |
Do 1.11. |
Yossi - Ha-Sippur Shel Yossi Als der Chefarzt ihm nahelegt, eine Auszeit zu nehmen, reist Yossi in die südliche Stadt Eilat. Umgeben von Meer und Sanddünen trifft er eine Gruppe junger israelischer Offiziere. Einer von ihnen ist Tom, ein gutaussehender, selbstsicherer und lebenslustiger Mann, der seine Homosexualität offen lebt. Die Begegnung mit Tom ermöglicht Yossi aus seiner selbstgewählten Isolation herauszufinden und in eine neue Welt einzutauchen - eine Welt, die ganz anders ist, als alles, was Yossi bis jetzt geprägt hat. «Yossi» - Ha-Sippur Shel Yossi ist der Nachfolgfilm von «Yossy und Jagger» (2002) |
Do 1.11. |
Le cochon de Gaza Der Film lebt von den Absurditäten auf beiden Seiten. Passend dazu wird das Schwein zur Friedenstaube. Da halten die Israelis das unreine Borstenvieh zum Aufspüren von Sprengstoff, damit es den heiligen Boden nicht berührt, wird es auf Brettern gehalten oder kriegt auch schon mal Socken angezogen. Der auf dem Dach stationierte israelische Soldat guckt genauso gerne Telenovelas wie Jaffars Frau, darüber entspinnt sich sogar ein Gespräch. Die Ähnlichkeiten zwischen den verfeindeten Gruppen sind grösser als die Unterschiede. |
Fr 2.11. |
Out of Darkness Filmemacher Stefano Levi hat den Arzt auf seiner nicht nur körperlich anspruchsvollen Reise in die abgelegene Berglandschaft begleitet, bei bis zu viertägigen Fussmärschen über unebenes Terrain mit der gesamten medizinischen Ausrüstung, um dort Hausbesuche abzuhalten, die in unserer fortschrittlichen Welt eine Selbstverständlichkeit sind. Ein bewegender Film über einen Arzt, geleitet von bedingungsloser Caritas, der gleichzeitig auf eine vermeidbare Krankheit aufmerksam macht. |
Fr 2.11. |
Traumfabrik Kabul |
Fr 2.11. |
Der Müll im Garten Eden Im Dorf macht sich schon bald ein bestialischer Gestank breit, so dass die Bewohner kaum noch ihr Haus verlassen können. Auch auf die Qualität des geernteten Tees - des wichtigsten lokalen Exportproduktes - hat der Abfall verheerende Auswirkungen, und das Grundwasser droht verschmutzt zu werden. Obwohl sich die Bevölkerung, allen voran Bürgermeister Hüseyin Alioglu, seit Jahren gegen die Abfallberge zur Wehr setzt, wird sie von den Behörden konsequent abgeschmettert. Doch die Situation für Mensch und Umwelt spitzt sich zu. |
Fr 2.11. |
Weiterleben Anschliessend findet ein Filmgespräch mit Hans Haldimann statt, Moderation Thomas Krempke |
Fr 2.11. |
Isda – Fable of the Fish In einer aussergewöhnlichen Mischung von magischem Realismus und dokumentarischer Genauigkeit schildert der Film den Alltag der Ärmsten in Manila. Isda ist eine moderne Fabel von Glaube, Liebe und Hoffnung. Christliche Werte und universale Themen menschlicher Existenz verbinden sich in diesem berührenden Film mit urbanen Mythen und Elementen philippinischer Volksmärchen. |
Fr 2.11. |
Begrüssung Barbara Gabrielli, Eröffnung David Syz |
anschliessend |
Hunger – genug ist nicht genug Vor der Aufführung wird David Syz die Weltfilmtage eröffnen und anschliessend an einem Filmgespräch teilnehmen. |
Fr 2.11. 21:45 |
WWW - What a Wonderful World Casablanca ist nicht nur ein legendärer Film aus Hollywood, es ist auch eine real existierende Stadt voller Kontraste, modern und archaisch in einem. Hier lebt Kamel als Auftragskiller in einer Art Einzimmer-Penthouse. Die Aufträge erhält er übers Internet, cool führt er sie aus. Nach jedem ausgeführten Auftrag ruft er Souad an, eine Gelegenheitsprostituierte, mit der er anschliessend ins Bett steigt. Wirklich den Kopf verdreht ihm aber Kenza, die an einer der am stärksten frequentierten Kreuzungen in Casablanca den Verkehr regelt oder besser: dirigiert, so, als würde sie ein Symphonieorchester leiten. Zunächst kennt Kamel nur Kenzas Stimme, aber er wird nicht locker lassen, bis er den Körper dazu gefunden hat. Der professionelle Hacker Hicham, der davon träumt, sich nach Europa abzusetzen, mischt sich übers Internet in die Kontakte von Kamel ein - und das schafft diesem Probleme. «WWW - What a Wonderful World» ist ein durch und durch moderner Film, burlesk im Spiel, schräg in der Bildkomposition, witzig und kühn. Mit Nezha Rahil und Faouzi Bensaïdi, einem grossartigen Liebespaar. |
Fr 2.11. 23:30 |
Et maintenant, on va ou? |
Sa 3.11. |
Balkan Melodie |
Sa 3.11. 10:40 |
Never Too Late Bei der Entgegennahme des „Regard d'or“ dieses Jahr am Filmfestival von Fribourg betonte Ido Fluk, sein Film sei alles andere als politisch, sondern zeige die Realität eines anderen Israel. Ein grosser Teil der Bevölkerung sei wie er: Man wünsche sich den Rückzug aus den besetzten Gebieten und wolle Frieden. |
Sa 3.11. |
11 Flowers «11 Flowers» ist der erste Film, der im Rahmen des 2010 unterzeichneten chinesisch-französischen Koproduktionsabkommen gezeigt wird, sowie um die erste chinesische Koproduktion mit einem anderen Land. |
Sa 3.11. 14.30 |
Death for Sale Anschliessend findet ein Filmgespräch mit Faouzi Bensaïdi statt, Moderation Christine Stemmermann |
Sa 3.11. |
The Green Wave Die Entscheidung, die zahlreich vorhandenen Augenzeugenberichte und Blogeinträge von Teilnehmern an den Protesten, von Opfern der Polizeigewalt zur Grundlage einer Collage zu machen, verleiht "Green Wave" eine Eindringlichkeit, die anders kaum zu erreichen gewesen wäre. Manchmal kann das Kino eine grosse politische Kraft entwickeln: Wenn ein Film bewusst nicht im Realismus stecken bleibt, die Darstellung der Wirklichkeit dabei aber umso wahrhaftiger wirkt. «The Green Wave». ist so ein Film. |
Sa 3.11. |
La guerre est finie Die Rahmanis und ihre drei Kinder flüchteten 1999 während des Kosovokrieges in die Schweiz. Nach Jahren in ihrem neuen Heimatland sehen sie sich plötzlich mit der Zwangsausweisung konfrontiert. Im verzweifelten Wunsch bleiben zu können, versucht der Familienvater, der ehemalige Musiklehrer Rasim, einen albanische Tanzclub auf die Beine zu stellen, um unterstützende Unterschriften zu sammeln. Der Film wechselt immer wieder die Zeitebenen und zeigt so, wie sich der liebevolle Lehrer und Vater in einen verängstigten, verzweifelten und entwurzelten Flüchtling verwandelt. |
Sa 3.11. 21.30 |
Sing your song Aufgrund der Diskriminierung von Afroamerikanern in den USA der 50er und 60er Jahre und seiner Freundschafft zu Bürgerrechtler Martin Luther King und linken Intellektuellen, begann auch Belafonte sich politisch zu engagieren. So wurde er neben seiner künstlerischen Tätigkeit zu einem der populärsten Propagandisten der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, und auf diesen politischen Aspekt legt der Film sein Hauptgewicht. |
Sa 3.11. |
Shanghai, 89 Shimen Lu Shanghai ist die Boomtown Chinas, atemberaubend in mancherlei Hinsicht. Regisseur Haolun Shu nähert sich der Stadt und ihrer Entwicklung von innen heraus, indem er in seinem Spielfilm die Geschichte von Xiaoli erzählt, der in den späten 1980er Jahren an der Shimen Strasse in Shanghai aufwächst. Es ist diese Welt im Kleinen, deren Wandel der Junge mit seiner Fotokamera festhält. Die Mutter lebt in den USA, und so sind sein Grossvater sowie seine Nachbarin und beste Freundin Lanmi die wichtigsten Bezugspersonen. Lanmi arbeitet in einer Fabrik, träumt von einem besseren Leben im Ausland und gerät auf Abwege. Mit der Klassenkameradin Lili entdeckt Xiaoli das Leben ausserhalb seiner Strasse, die Studentenunruhen in Beijing und das sich wandelnde China, das sich westlichen Lebensformen öffnet. Ein berührender Film über den Wandel in China, das Erwachsenwerden und die Träume junger Menschen, wie wir sie überall auf der Welt erleben. In China besonders intensiv und rasend schnell. |
So 4.11. 09:00 |
Forbidden Voices Anschliessend findet ein Filmgespräch mit Farnaz Seifi statt, Moderation Helena Nyberg |
So 4.11. |
People’s Park People’s Park ist ein 75-minütiger Dokfilm, der die Zuschauer auf eine Reise durch den berühmten Stadtpark in Chengdu (Sichuan) mitnimmt. Der Film fängt die vielfältigen Stimmungen, Rhythmen und Performances ein, die auf engstem Raum, im quaderförmigen Soziotop des Parks, existieren. Dabei dokumentiert er Walzer tanzende Paare, riesige Platanen, Karaokesänger und zirpende Grillen. Als sinnliche Meditation über Zeit und Raum im Film bietet People’s Park einen Blick auf soziale Interaktion, Freizeit und Selbstdarstellung in China. |
So 4.11. |
Sing your song Aufgrund der Diskriminierung von Afroamerikanern in den USA der 50er und 60er Jahre und seiner Freundschafft zu Bürgerrechtler Martin Luther King und linken Intellektuellen, begann auch Belafonte sich politisch zu engagieren. So wurde er neben seiner künstlerischen Tätigkeit zu einem der populärsten Propagandisten der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, und auf diesen politischen Aspekt legt der Film sein Hauptgewicht. |
So 4.11. |
The Black Power Mixtape 1967-1975 «The Black Power Mixtape 1967-1975» hebt einen wahren Schatz von jahrzehntelang in den Archiven verschollen gewesenem, einzigartigem 16mm-Filmmaterial; ausschliesslich gefilmt von schwedischen Journalisten, die Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in die USA reisten. Sie waren auf der Suche nach den Hintergründen und Tatsachen zu den Berichten über die US-amerikanische Bürgerbewegung der farbigen Bevölkerungsgruppen. Schnell fanden diese interessierten Europäer Zugang zu den Anführern des damaligen Black Power Movement - unter anderem zu Stokely Carmichael, Bobby Seale, Angela Davis und Eldridge Cleaver. Und es gelang den Reportern, diese Ikonen des Aufstands in sehr intimen, privaten Momenten zu filmen und bemerkenswert offene und ehrliche Interviews mit ihnen zu führen. |
So 4.11. |
Hanezu no tsuki Kayoko ist Textilfärberin und lebt mit dem Werber Tetsuya zusammen, der seine Leidenschaft in der Kochkunst auslebt. Der Dritte im Bunde ist Takumi. Er fertigt Holzskulpturen und lebt abgeschieden im Grünen. Man weiss nicht, wie lange das Dreiecksverhältnis andauert, aber ein dramatisches Element bringt es in Bewegung: Kayoko ist schwanger. Dies eröffnet sie ihrem Liebhaber nach einem Nachmittag voller Sinnlichkeit, als gehöre es zum Abschiedsgruss. Ein visuelles Gedicht über die Liebe, die Leiden schafft. |
So 4.11. |
Modest Reception - Paziraie Sadeh «Modest Reception» ist nach «A Separation» ein weiteres Beispiel der ungeheuren Erzählkraft des aktuellen iranischen Kinos, das nicht zuletzt verdeutlicht, wie unter schwierigen Bedingungen die explosivsten und kühnsten Filme entstehen können. |
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Preise Einzeleintritt 15.-/13.-* * für Mitglieder Kino Rätia und/oder Gönnerverein Weltfilmtage, SchülerInnen, StudentInnen, AHV Filmbeiz Die Filmbeiz ist wieder im Hotel Resturant "Weiss Kreuz", gleich unterhalb des Kino Rätia Kinderhüeti Purzelbaum |
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