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Filmprogramm «Prominente machen Kino» Nun sind es 25 Jahre her, dass der Verein Kino Theater Rätia die Leitung des Kino Rätia in Thusis übernommn hat. Am 29. Januar 1988 fand die erste Filmvorführung statt: «Molière» stand auf dem Programm. Zur Feier dieses Jubilums haben wir zwanzig prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik eingeladen, einen Wunschfilm vorzustellen und dessen Vorführung auch zu finanzieren. Wir danken all diesen Persönlichkeiten ganz herzlich für ihre Teilnahme und ihr Engagement. |
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Di 22. Januar |
Martin Jäger, Regierungsrat |
Sternenberg |
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Martin Jäger Martin Jägers Wunschfilm ist «Sternenberg» |
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Ich habe den Film „The Horse Whisperer“ von und mit Robert Redford ausgewählt. Redford ist ein hervorragender Schauspieler und Regisseur. Ich wünsche mir, ein möglichst grosses Publikum am Mittwoch, 06. Febr. 2013, im Kino begrüssen zu dürfen. Auf Wiedersehen – diesmal im Kino, nicht im Theater! Philipp Lenz ist Mitbegründer der Theatergruppe Muntanellas |
Mit Scarlett Johansson, Robert Redford |
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Kultur ist für mich: Mozart's Requiem und der Aufbau des Mikroprozessor's in meinem Computer und Herman Melville's "Moby Dick". Ten years after in Woodstock und der Pfeilbogen und das Machen von Alpkäse. Die B-17, die X-1 und die Cutty Sark. Tim und Struppi und Gottfried Keller's "Die Leute von Seldwyla" und Fritjof Nansen's Überwinterung auf Franz-Josef-Land. Das Schweizer Eisenbahnnetz und die Kultivierung des Mais und mein Velo. Der Satz des Pythagoras und google und die Kirche von Scheid. Die Abstimmung vom 3. März undLasagne agli spinaci und die Kraftwerke Zervreila und das Kino Rätia. Ich könnte - mit Weile - ein ganzes Pöschtli füllen. Es ist einfach: Kultur macht für mich die Menschheit und alles Menschliche aus. Im Wunschfilm 1 «Der Lauf der Dinge» bewegt ein Ding konsequent das andere - ob es will oder nicht. Im Wunschfilm 2 «Fargo» bewegen Menschen konsequent andere - ob sie wollen oder nicht. Beide Filme sind für mich absolut faszinierend - und auch hilfreich. Thomas Bitter ist Präsident der RegioViamala |
In einer Lagerhalle wurde mit verschiedenen Gegenständen ein labiles Gebäude aufgebaut, linear, 20-30 Meter lang. Wird dies in Bewegung gesetzt, läuft eine Kettenreaktion ab. Feuer, Wasser, Schwerkraft und Chemie bestimmen den Lauf der Gegenstände, der Dinge. So entstand eine Erzählung über Ursache und Wirkung, Mechanismen und Artistik, Unwahrscheinlichkeit und Präzision.
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„Politik kann nie Kultur, Kultur aber Politik bestimmen“: Dieses Zitat vom Politwissenschafter Theodor Heuss (1884-1963) passt nicht nur zum langjährigen Engagement des Kino Rätia, dieses Zitat passt auch zu meinem Wunschfilm «Terre et cendres». Das Kino Rätia ist für die Region, für den Kanton und darüber hinaus ein Kino, das mehr bietet als reine Unterhaltung. Mit der Verfilmung seines eigenen Buches hat der Afghane Atiq Rahimi einen wunderschön poetischen Film über die Verzweiflung und das ewige Warten der Afghanen auf Frieden geschaffen. Nach einer jahrzehntelangen Durststrecke haben die Afghanen mit «Terre et cendres» wieder einen eigenen Spielfilm bekommen. Diese filmische Rarität, die im Rahmen der Weltfilmtage Thusis gezeigt wurde, hat mich beeindruckt. Der afghanische Film hat heute nichts an seiner Aktualität verloren. Die Politik hat versagt, die Anschläge der Taliban auf Bevölkerung, Kultur und Bildung gehen weiter. «Terre e cendres» gibt den Afghanen eine Stimme und ist ein kleiner Hoffnungsschimmer.
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Der nächste Gastgeber in der Reihe „Prominente machen Kino“ ist der Andeerer Unternehmer Valentin Luzi. Er sagt: In frühereren Jahren waren für mich kulturelle Anlässe oder Projekte nicht so interessant. Vielmehr widmete ich meine Freizeit dem Sport und der Weiterbildung. Erst als meine Arbeit als selbstständiger Unternehmer recht viel Substanz abverlangte, erlebte ich, dass Kulturauch Erholung sein kann. Kultur ist für mich pesönlich nicht nur wahrnehmen, sondern auch selbst umsetzen. Zum Beispiel beim Projekt der alten Averserstrasse erfuhr ich viele interessante Geschichten und konnte selbst Hand anlegen, den Alltag vergessen und wie man so schön sagt, die Batterien wieder aufladen. Mit dem Kino Rätia bin ich seit einiger Zeit verbunden. Bald 20 Jahre unterstütze ich als Unternehmer die Kino-Organisation. Es ist sehr eindrücklich, wie ein paar engagierte Personen das Kino über Jahre mit guten Filmen oder Projekte bereichern. Heute sogar ein Begriff von sehr gutem "kulturellem Kino" in der Schweiz.
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Phyllis Dietrichson verführt den jungen Versicherungsvertreter Walter Neff und überredet ihn, ihr bei der Ermordung ihres Mannes, für den sie eine hohe Lebensversicherung abschliesst, behilflich zu sein. Obwohl ihr Plan zunächst aufzugehen scheint und alles für einen Unfalltod spricht, schaltet sich ein auf
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Wir gratulieren dem Kino Theater Rätia herzlich zum 25 jährigen Jubiläum. Einem Kino kann man schlecht die Hand zur Gratulation reichen, dafür aber all den vielen Menschen, die das Kino Theater Rätia überhaupt möglich machen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die es uns ermöglichen grossartige Filme zu sehen, Konzerte zu hören, Theater zu erleben. Danke all jenen, die sich für das Programm für Senioren und für unsere Kleinen einsetzen. Danke denjenigen, die nicht müde werden uns zu Tanz, Gesprächen und lustiger Unterhaltung zu verführen. Das Kino Theater Rätia trägt zur Attraktivität von Thusis massgeblich bei, nicht auszudenken, wenn es das Kino nicht gäbe. Wir hoffen, dass es auch in den nächsten 25 Jahren genug Leute geben wird, die sich für das Kino Theater Rätia einsetzen, sei es als Macher oder Zuschauer. Welch ein Luxus und Privileg in einem 3000 Seelen Dorf eine solche Kulturstätte zu haben. Danke!
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Christian Hassler, Inhaber der Solarfirma in Zillis, gegründet 1985.
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An seinem Lebenswerk, der an Opulenz kaum zu übertreffenden Sagrada Familila in Barcelona, baut man heute noch. Wann sie fertig sein wird, weiss niemand. Dass sie auch 2012 noch nicht in ihrem vollen Glanze dastehen kann, dass erst 8 der 18 Türme errichtet sind, daran hatte der Tod der Kathedrale geistigen Vaters lediglich einen geringen Einfluss. Stattdessen sorgten der Spanische Bürgerkrieg, der Zweite Weltkrieg und nicht zuletzt das unerbittliche Franco-Regime für grobe Verzögerungen. Während des Bürgerkrieges vernichteten Anarchisten Pläne und Modelle - noch heute tappen die Bauverantwortlichen im Dunkeln, wie gewisse Abschnitte der Kathedrale von Gaudí in ihrer Form, selbst in ihrem Material, einst gedacht waren.
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Hochspannung garantiert: Die drei Gangster Roat, Carlino und Mike suchen eine mit Heroin gefüllte Spielzeugpuppe. Dabei
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r Mutter mit der Kamera. Obwohl sich Gretels Krankheit immer wieder deutlich zu erkennen gibt, verliert die Frau nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihren Sohn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu und von einer ganz anderen Seite kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Krankheitsfilm gedacht war und schlussendlich ein Liebesfilm wurde.
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Der alte Jonas Lauretz betreibt mit seiner Familie in der Viamala eine entlegene Sägemühle. Lauretz ist ein gewalttätiger Tyrann und schikaniert seine Frau, seinen Sohn Niklas und seine Töchter Sylvia und Hanna bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Nach einem Besäufnis zettelt Lauretz eine Schlägerei an und muss dafür ins Gefängnis. Nun hoffen seine Angehörigen, dass er sich aufgrund dieser Tat ändert.
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Regie: Mel brooks, USA 1967, E/d, Zwei Theatermanager wollen absichtlich eine todsichere Pleite landen, um sich auf diese Weise aus der finanziellen Misere zu befreien. So produzieren sie ein mit geschmacklichen Entgleisungen angehäuftes Musical über Adolf Hitler und Eva Braun, engagieren dafür unerfahrene Schauspieler und Regisseure. Dann aber tritt genau das ein, was sie unbedingt verhindern wollten: Für die beiden völlig überraschend erobert das Stück den Broadway.
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Roni Beck ist Komiker mit Leib und Seele und lebt – mangels Erfolg – heimlich im Altersheim-Appartement seiner Mutter. Doch er gibt die Hoffnung auf seinen Durchbruch nicht auf. Als Serge Grätzer, der Altersheimleiter, Roni entdeckt, muss dieser als Hilfspfleger einsteigen. Serge greift in Ronis Karriere ein. Um ihm einen Auftritt zu ermöglichen veruntreut er Geld, doch Ronis Karriere kommt trotzdem nicht vorwärts. Und Serge tut, was er schon immer wollte: er drängt sich selbst auf die Bühne. Das führt zu einem grossen Streit. Trotz Versöhnung kommt es nicht mehr zu einem gemeinsamen Auftritt: Serges Veruntreuung fliegt auf, und er flieht vor der Polizei. Das Altersheim muss geschlossen werden. Schliesslich bringt Roni Herrn Klein, einen alten Exzentriker und Börsenfreak dazu, mit seinen heimlichen Millionen das Heim zu retten. KOMIKER lebt von seinen verrückten Ideen und Gags, die sich manchmal gar in unhelvetischem Tempo durch den Plot jagen. Die Geschichte mag an den Haaren herbeigerissen sein, doch das Absurde mischt sich angenehm mit hausbackenem Witz und Schweizer Promiauftritten, und wem gelegentliche dramaturgischen Holprigkeiten nichts anhaben, den weiss die Schweizer Komödie mit andern Mitteln durchzuschütteln.
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Congo River - Beyond Darkness Die Anspielung auf Joseph Conrad im Untertitel des Films (Herz der Finsternis) und die gleichzeitige Überwindung dieses Vorbilds sind sehr wichtig, um die Vorgehensweise des bekannten Dokumentarfilmers Thierry Michel nachzuvollziehen, der zum vierten Mal einen Film im Kongo gedreht hat. In den vergangenen Jahren hat er sich bereits mit den politischen Entgleisungen in Zaire beschäftigt, er begegnete den letzten Siedlern und untersuchte die unglaublichen Machenschaften der Mobutu-Diktatur. So wie Marlow im «Herz der Finsternis» fasziniert ist von dem unerreichbaren Kurtz, scheint Thierry Michel mit seinen Filmen das Gespenst Mobutus zu verfolgen. Allerdings nimmt er nicht auf Conrad Bezug, weil er einen Apocalypse Now drehen will, sondern um die Entschiedenheit seiner Kritik am Kolonialismus zu betonen und die Relativität unserer Wahrnehmung des afrikanischen Kontinents zu verdeutlichen. Während er die Dekonstruktion des afrikanischen Mythos zum Ausgangspunkt seiner dokumentarischen Recherche macht, ist er doch über die Flussfahrt auf dem Kongo fest in der Wirklichkeit verankert. Er versucht der Vergangenheit und dem Schicksal Afrikas so tief wie möglich auf den Grund zu gehen, indem er diesem sich dahin schlängelnden Fluss, der 4374 Kilometer lang ist und sehr viel mehr als das Getöse seiner Fluten, bis zur Quelle folgt. Ein ambitioniertes und schwieriges Vorhaben, denn die Bezugnahme auf den Mythos droht die Realität vor lauter Faszination zu verzerren. Michel ist sich dieser Gefahr wohl bewusst und ergreift verschiedene Gegenmassnahmen. Der Fluss ist wie das Land: Es gibt weder Markierungen noch aktuelle Karten, jeder muss sich anhand eigener
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Auf vielfachen Wunsch zeigen wir diese wunderbare französische Komödie noch einmal.
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Im Bereich Kultur und Sport bietet unsere Region verschiedenste Freizeitbeschäftigungen. Das Kino Rätia trägt viel zum kulturellen Angebot bei. Zum 25-jährigen Jubiläum sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gratuliert und allen Beteiligten für die wertvolle Arbeit gedankt. Der Spitalalltag ist für die Mitarbeitenden vielfach hektisch und herausfordernd, das Personal wird immer wieder mit belastenden Situationen konfrontiert. Bei Arbeitsantritt weiss man oft nicht, was die kommenden Stunden bringen werden. Umso wichtiger ist eine gute Erholung und Ablenkung in der Freizeit. Die Zeit in der Natur verbringen, die Familie geniessen, sportliche Aktivitäten, ein Buch lesen, oder einen amüsanten Kinofilm im Kino Rätia schauen, da rückt der Alltag in weite Ferne. Die Anfrage zum Wunschfilm nahm ich deshalb dankend an und organisierte einen Mitarbeiteranlass daraus. Ich wünsche dem Personal des Spitals Thusis und allen Gästen einen unterhaltsamen Abend. |
Trotz anfänglicher Abneigung, Skepsis und Antipathie nähern sich die beiden älteren Herren an und beschliessen, das Schicksal Krebs nicht einfach so zu akzeptieren, sondern die ihnen verbleibende Zeit aufregend und aktiv zu gestalten. Aus diesem Grund erstellen sie eine sogenannte Bucket List, auf der jene Dinge stehen, die sie unbedingt vor dem Tod noch erleben wollen. Fallschirm springen, eine Safari in Amerika, Motorradfahren auf der chinesischen Mauer, ein Tattoo stechen und ähnliches. Und mit den Millionen auf Coles Bankkonto ist auch die Finanzierung der Abenteuer möglich.
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